Satzung

§ 1 - Name

Der Verein bezieht sich auf die historischen Traditionen Magdeburger Kaufleute, die sich bis zum Anfang des 19. Jahrhundert in einer Kaufleute-Brüderschaft organisiert hatten, aus der sodann durch den Zusammenschluss mit Anderen die Handelskammer und letztlich die Industrie- und Handelskammer hervorgegangen sind. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt der Verein den Namen "Kaufleute-Brüderschaft zu Magdeburg e. V.".

§ 2 - Zweck

Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke und fördert die Interessen der Mitglieder auf allen Gebieten des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens sowie deren Initiativen zum Nutzen des Gemeinwesens in Magdeburg.

§ 3 - Sitz und Geschäftsjahr

Sitz des Vereins ist Magdeburg. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4 - Mitgliedschaft

Mitglieder sind überwiegend Kaufleute und Angehörige solcher Berufe, die sich mit der Kaufmannschaft besonders verbunden fühlen. Mitglied kann werden, wer von einem Mitglied zur Aufnahme empfohlen wird. Die Aufnahme erfolgt auf Beschluss des Vorstandes.
Die Mitglieder sollten regelmäßig an den Veranstaltungen des Vereins teilnehmen und auf Empfehlung des Vorstandes die Vereinsarbeit aktiv und mit persönlichem Engagement gestalten. Die Mitgliedschaft erlischt:

  1. durch Austritt zum Jahresende nach vorheriger 3-monatiger schriftlicher Erklärung an den Vorstand,
  2. durch Tod,
  3. durch Ausschluss aus wichtigem Grund bzw. Verstoß gegen die Satzung. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes,
  4. nach 1-jähriger Nichtbegleichung des Mitgliedsbeitrages bezogen auf das Geschäftsjahr,
  5. bei Auflösung des Vereins.

§ 5 - Beiträge

Von jedem Mitglied werden eine Aufnahmegebühr und ein jährlicher Mitgliedsbeitrag erhoben. Die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages und der Aufnahmegebühr obliegt der Mitgliederversammlung. Ehrenmitglieder zahlen keinen Mitgliedsbeitrag.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag ist bis zum 31.März des Kalenderjahres zu begleichen.

§ 6 - Organe

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 7 - Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung findet jährlich im 1. Halbjahr statt. Jede Mitgliederversammlung ist mindestens 3 Wochen vorher schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung vom Vorstand einzuberufen. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

  1. Die Entgegennahme und Billigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung,
  2. die Entgegennahme und Billigung des Geschäftsberichts des Vorstandes,
  3. die Entgegennahme und Billigung des Berichts des Schatzmeisters,
  4. die Entlastung des Vorstandes,
  5. die Wahl des Vorstandes,
  6. die Wahl des Kassenprüfers,
  7. die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages und der Aufnahmegebühr.

Anträge zur Mitgliederversammlung sind 2 Wochen vorher schriftlich beim Vorstand einzureichen.
Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit. Für die Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder erforderlich.
Eine Außerordentliche Mitgliederversammlung beruft der Vorstand ein, wenn mindestens 15 Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung einen entsprechenden Antrag an den Vorstand richten oder von sich aus, wenn dringende Probleme dies erfordern.
Der Verlauf der Mitgliederversammlung ist vom Schriftführer zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Vorsitzenden und seinem Stellvertreter zu unterzeichnen.

§ 8 - Vorstand

Der Vorstand im Sinne § 26 BGB wird von der Mitgliederversammlung für einen Zeitraum von 2 Jahren gewählt und umfasst 5 Personen, die folgende Aufgaben eigenständig festlegen:

  1. der Vorsitzende
  2. der stellvertretende Vorsitzende und Schriftführer
  3. der Schatzmeister
  4. der Organisationsbeauftragte
  5. der Kommunikationsbeauftragte

§ 9 - Gleichstellung

Für alle männlichen Personalbezeichnungen in dieser Satzung gelten adäquat ebenso die weiblichen.

§ 10 - Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur erfolgen, wenn mindestens 1/3 aller Mitglieder beim Vorstand einen entsprechenden Antrag stellt. Zur Beschlussfassung über diesen Antrag beruft der Vorstand innerhalb von 4 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein. Die Auflösung gilt als beschlossen, wenn 3/4 der anwesenden Mitglieder sich für die Auflösung entscheiden. Über die Art der Liquidation und die Verwertung des verbleibenden Vermögens wird gleichzeitig beschlossen.